Nationalschatz

Sitzende Statuen der Fünf Großen Manifestationen des Bodhisattva Kokūzō (Akasagarbha)

Heian-Zeit
Holz, farbig
5 Statuen
Höhe der Statue: 101,4 cm (Hokkai Kokūzō)

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五大虚空蔵菩薩坐像

Symbol für Schutz und Glück,
Geist und Körper resonieren gemeinsam

Diese fünf Statuen werden als wichtigste Kultobjekte im Hōtōin-Tempel des Jingoji-Tempels verehrt und stammen aus der Heian-Zeit (794–1185). Der Bau vom Hōtōin begann auf Befehl von Kaiser Ninmyō (808–850).

In der zweistöckigen Pagode des Tempels befinden sich Statuen der fünf großen Manifestationen des Bodhisattva Kokūzō (Akasagarbha). Sie werden manchmal als Transformationen der Fünf Weisheitsbuddhas angesehen und sollen Unglück vertreiben und Segen gewähren.

Sie sehen zwar ähnlich aus, können aber anhand ihrer Mudras und der von ihnen gehaltenen Objekte unterschieden werden. Ihre Haut ist weiß, gelb, grün, rot und schwarz bemalt. Ursprünglich bildeten sie ein dreidimensionales Mandala, wobei vier der Statuen die Hauptmanifestation von Kokūzō umgaben. Heute bilden die fünf Statuen jedoch eine Linie.

Jede Statue wurde mit Ausnahme der Arme aus einem einzigen Holzblock geschnitzt und mit Kokusō-Lack vollendet. Die Farben der Statuen stammen aus einer Neubemalung Ende des 9. Jh. Einige der Juwelenkronen, Ornamente, Sockel und Heiligenscheine verschwanden oder wurden ersetzt, doch sie bleiben gefeierte Meisterwerke der esoterischen buddhistischen Bildhauerei.

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