Wichtiges Kulturgut

Daishidō-Halle

Momoyama-Zeit
Vier Joche lang auf der linken Seite
Fünf Joche lang auf der rechten Seite
Drei Joche auf der Giebelseite
einstöckig / einlagig
Walmdach
Schindeldach

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大師堂

Eine elegante Halle,
erfüllt mit der Präsenz von Kūkai

Die 1168 erbaute Daishidō-Halle steht an der Stelle der Dōryōbō, der Priesterquartiere, wo der berühmte Priester Kōbō Daishi (774–835) während der frühen Heian-Zeit (794–1185) wohnte. Das heutige Gebäude stammt aus der Momoyama-Zeit (1573–1615), als der Daimyo Hosokawa Tadaoki (1563–1646) den Wiederaufbau finanzierte.

Die Halle hat ein Walm- und Satteldach aus Holzschindeln mit niedrigem Rand. Die Traufen werden von traditionellen Funa-Hijiki-Trägern getragen, mit Gegyo-Giebelverzierung und einem hölzernen Gitterwerk. Gemeinsam vermittelt dies den schlichten und doch eleganten Stil der Momoyama-Architektur.

Das Halleninnere enthält ein inneres Heiligtum, abgegrenzt durch vier Säulen, sowie hinten einen kleinen separaten Raum. Das Innere birgt ein geschnitztes Relief von Kōbō Daishi, vermutlich des buddhistischen Künstlers Jōki (Daten unbekannt) aus der Kamakura-Zeit (1185–1333). Die Schnitzerei wird in einem Miniaturschrein innerhalb eines anderen Miniaturschreins aufbewahrt. Der innere Miniaturschrein stammt vermutlich ebenfalls aus der Kamakura-Zeit. Die Daishidō-Halle erinnert an das bedeutende historische und spirituelle Erbe von Kōbō Daishi.

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